Tipps zu Backups und Datensicherung

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Tipps zu Backups und Datensicherung

Backups werden immer wieder aufgeschoben, weil man keine Zeit hat. So lange, bis es zu spät ist. Inzwischen weiß ich, wie wichtig Backups sind. Vor einigen Jahren ist mir die Festplatte in meinem Laptop kaputt gegangen und mein letztes Backup war leider schon einige Zeit her. Seitdem habe ich viel gelernt und mir kann nichts mehr passieren. Vielleicht sind ein paar Tipps für deine Datensicherung dabei.

So sichere ich all meine Daten

Früher hatte man den Ordner „Eigene Dateien“. In ihm hat man allerlei Dokumente, Fotos, Videos usw. gespeichert (zumindest ist das von den Systemen so vorgesehen). All diese Daten habe ich nun in der Dropbox. Für viele reicht sicherlich der kostenfreie Account der Dropbox, bei mir aufgrund der Datenmenge aber nicht. Mit der 1 TB Version bin ich ganz gut versorgt. Außerdem benutzen alle Rechner bei mir den gleichen Account, somit habe ich auf allen Computern die gleichen Daten, wie auch auf den Servern von Dropbox. Wenn ich jemandem eine größere Datei schicken möchte, dann kann ich ihm direkt den Download-Link zu dieser Datei schicken, ohne dass ich die Dateien extra irgendwo hochladen muss. Das spart mir enorm viel Zeit.
In meiner Dropbox liegt ebenfalls meine Adobe Lightroom Datenbank. Dies ermöglicht es mir, die Datenbank synchron auf allen Rechnern zu haben. Dabei werden die Vorschaubilder der Fotos (welche im Original auf einer externen Festplatte lagern) auf den jeweiligen Rechnern direkt gespeichert. Das wären sonst zu viele Daten für die Dropbox und man würde sich durch den ständigen Up- und Download die eigene Internetleitung lahm legen. Zu diesem System gibt es noch ein Tutorial in nächster Zeit.

Archivierung für Profis

Für mich das perfekte Datenarchiv: Evernote

Für mich das perfekte Datenarchiv: Evernote

Für alle schriftlichen Dokumente, Scans oder Internet-Fundsachen (Artikel) benutze ich Evernote. Die Software ist ebenfalls wie Dropbox über die Cloud synchronisiert und auf all meinen Geräten verfügbar. Auch hier benutze ich aufgrund der Datenmenge einen Bezahl-Account. Zusätzlich habe ich Evernote bei mir so organisiert, dass es mir sehr viel Zeit spart, wenn ich Dokumente finden möchte. Wie man sich ganz einfach mit Evernote organisieren kann, habe ich hier in diesem Artikel beschrieben: Selbst- und Zeitmanagement mit Evernote (http://wordpress-87241-477787.cloudwaysapps.com/selbst-und-zeitmanagement-mit-evernote/).
Evernote sehe ich als mein Archiv für alles Mögliche an. Kommt eine E-Mail mit einem PDF-Anhang rein, so muss ich das PDF nicht irgendwo abspeichern und verzichte auf den geschriebenen Inhalt in der Mail. Ich leite diese Mail einfach direkt in meine Evernote-Mailadresse weiter und habe es dort auf Vorlage, wenn ich zu diesem Thema meine Daten aufrufe. Super einfach und zeitsparend. Solltest du unbedingt mal ausprobieren (es reicht eigentlich der kostenfreie Account).

Alltagsdaten und Dokumente sichern

Meine Kalender und Adressen werden bei mir über das Apple-eigene System der iCloud (dazu reicht eine kostenlose Apple-ID) synchron gehalten. Der Datenabgleich passiert still und leise im Hintergrund, das bekommt man gar nicht wirklich mit. Trägt man am iPhone einen Termin ein, ist er ein paar Sekunden später auf dem iPad zu sehen, wie auch am Rechner. Das System funktioniert einfach und man muss sich keine Sorgen machen.
Dokumente und Tabellen nutze ich nur noch in Google Docs. Auch hier funktioniert alles über die Cloud. Die Dateien speichern sich nach Veränderungen automatisch, aber natürlich kann man auch schrittweise zurück gehen. Auch hier liegt die Synchronität auf allen Geräten auf der Hand. Man muss sich schon lange nicht mehr überlegen, auf welchem Gerät eine Datei gespeichert ist. Außerdem hat Google Docs den großen Vorteil, dass man Dokumente mit mehreren Leuten gleichzeitig bearbeiten kann.

Automatische Backups

Automatische Backups mit der Time Capsule

Automatische Backups mit der Time Capsule

Bei allen Cloud-Service-Angeboten ist es mir auch lieber, wenn ich Daten vor Ort habe. Deswegen benutze ich noch eine Time Capsule. Damit werden alle Daten meiner Festplatte per WLAN an die Time Capsule geschickt. Das erste Backup dauert dabei länger (je nach Menge der Daten). Im Anschluss werden automatisch alle 60 Minuten die Veränderungen (nur neue oder geänderte Dateien) gesichert, sofern man sich im WLAN der Time Capsule befindet. Bei einer kaputten Festplatte verliert man somit maximal 60 Minuten an Arbeit/Daten. Alle meine Rechner werden über das integrierte Time Machine-System des Betriebsystems gesichert. Das passiert automatisch und kann somit nicht vergessen werden.

Datensicherung auf dem externen Datenträger

Perfekte Datensicherung für große Datenmengen (G-Speed Q)

Perfekte Datensicherung für große Datenmengen (G-Speed Q)

Gerade wenn man wie ich mit Fotos, Videos und Audio-Daten arbeitet, gibt es immer wieder Daten, die man archivieren kann. Dafür verwende ich seit mehreren Jahren ein Raid (G-Speed Q). Diese große Festplatte besteht aus mehreren kleinen Festplatten. Fällt eine Festplatte aus, so haben die anderen drei alle Daten, um diese beim Wiedereinbau zu rekonstruieren. Wenn ein Projekt bei mir erledigt ist, dann wandern die Daten sofort auf diese Raid-Festplatten. Somit sind diese Daten nochmal extra gesichert und ich muss nur an einem Ort nach meinen Dateien suchen.

Backups nie auf der gleichen Festplatte

Das Verfahren der Offsite-Backups wende ich seit dem letzten Jahr auch bei meinen verschiedenen Webseiten (www.FrankHeim.com / www.gourMETTs.de / www.punktbar.de / www.suredesigntshirts.de / www.theBassInspiration.com) an. Die Webseiten werden nie auf dem eigenen Server gesichert. Falls dem Server etwas zustößt, könnte somit auch das Backup beschädigt oder gar verschwunden sein. Auch hier muss ich mir um die Backups keine Sorgen machen. Sie sind komplett automatisiert und wenn eine Datensicherung fehl schlägt, bekomme ich vom System direkt eine Benachrichtigung.

Zusammengefasst würde ich jedem raten:

  • Wenn du kein Backup deiner Daten hast, solltest du dich jetzt darum kümmern
  • Benutze Systeme, die automatisch funktionieren, ohne dass du dran denken musst
  • Sichere deine Daten nicht auf dem gleichen Datenträger
  • Um ganz sicher zu gehen, solltest du mehr als ein Backup haben

Wie sicherst du deine Daten, ich bin neugierig?!

By | 2016-02-01T11:44:53+00:00 February 1st, 2016|Bearbeiten, Foto, Leben, Musik|0 Comments

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